Maria Stuart

Foto Andreas Jackson

Wegen des großen Erfolgs nochmals in diesem Herbst!

 

Aus der Kritik (OVB, Rainer Janka)

"Herwegh kürzte geschickt das Drama um die beiden Königinnen Elisabeth von England und Maria von Schottland auf (inklusive Pause) knapp zwei Stunden, schnitt Szenen wie in einem Film gegeneinander und schuf damit so viel Spannung, dass man dem Treffen der beiden Königinnen geradezu entgegenfieberte....

Immer mehr wird man hineingezogen in dieses Drama, in dem sich Erotik, Politik und Religion durchdringen, in dieses Stück Enthüllungspsychologie. Selten wird ein Drama von Schiller in Rosenheim gespielt: Hier ist die Gelegenheit."

 

Regelmäßige Schillerjubiläen, geläufige Schillerzitate wie das aus „Wilhelm Tell“:

„Früh übt sich, was ein Meister werden will!“, fester Bestandteil des Deutsch-Lehrplans…

Bleibt nachhaltiges nach der abgenudelten Routine-Beschäftigung? Ist Schillers Theater heute noch spannend?

Ist er der deutsche „Shakespeare“? Wir sagen dreimal „Ja!“

Besonders in seiner späten „Maria Stuart“ wird das deutlich. Das Trauerspiel steht immer etwas im Schatten von „Wilhelm Tell“ oder „Die Jungfrau von Orleans“, den anderen Klassikern aus seiner Weimarer Zeit, die neben Schillers gewohnter Sprachmacht auch bühnenwirksame Bildgewalt aufzeigen.

Grund genug für das Theater Herwegh, den packenden Polit-Thriller in Rosenheim zu inszenieren.

Zwei durch ihr Amt scheinbar mächtige Königinnen kämpfen in einer verkrusteten, männerdominierten Hierarchie um ihr (Über-)Leben.

In einer Zeit, in der die europäischen Königshäuser skrupellos mit allen Tricks um die Vorherrschaft in Europa streiten, in der in den jeweiligen Ländern  zerstrittene Fraktionen, Familien oder Clans innenpolitische Kämpfe anzetteln, in der ein lange währender Religionskrieg zwischen der Römisch-Katholischen Kirche und den Protestanten ausbricht.

In einer Zeit, in der Frauen zwar zu Königinnen gekrönt, aber als das den Männern in allen öffentlichen Tätigkeiten unterlegene Geschlecht betrachtet werden.

Die Engländerin Elisabeth I. erkennt das schon in jungen Jahren, als ihr Leben bedroht ist: Ihre Mutter und zweite Frau von Heinrich VIII. wird wegen vorgeblichen Ehebruchs und Hochverrats enthauptet und die junge Elisabeth gilt als Bastard.

Die Schottin Maria Stuart, die als junge Frau eine so eine glänzende Entwicklung nimmt, als sie durch Heirat zur französischen Königin wird, erfährt erst älter in englischer Gefangenschaft, wie Machtpolitik funktioniert.

Regisseur Jörg Herwegh hat in seiner Fassung das große Stück eingedampft, die Szenen in ihre Einzelbestandteile zerlegt und für seine ca. 90-minütige Fassung neu geschnitten.

Jörg Herwegh: „Die Texte sind bis auf zwei historische Erklärungen Original Schiller, die Sprachstrukturen wurden erhalten. Ich bin kein Bilderstürmer, der niederreißt. Aber durch diese Bearbeitung legen wir Schillers Kernaussagen frei, die für das heute eher ungeübte Ohr gerne unter den eleganten Mammutdialogen verschwinden.“

Und diese Kernaussagen haben es in sich, beweisen wie modern dieser historisch bewanderte und psychologisch kenntnisreiche Dramatiker ist.

Es spielen Constanze Baruschke-Herwegh die Titelrolle und Sabine Herrberg Elisabeth I.

Als mächtige alte Männer um sie herum, die für sich und ihre Ziele streiten, agieren Klaus Schöberl, Eduard Huber, Chris Blunser und Jörg Herwegh.

Termine: 28./29./30. November jeweils um 20 Uhr

Ort: Hans Fischer-Saal, Musikschule Rosenheim

Kartenpreise:

Normal 17,00 Euro, ermäßigt 12,00 Euro (für ermäßigte Preise kontaktieren Sie uns bitte direkt)

Gruppen (Schüler) ab 10 Personen: 10,00 Euro

​Vorverkauf hier

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